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Barfuß-Sinnespfad - es geht voran!

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Nach dem ersten Freilegen des Gartengrundstückes, gab es eine Pause in unserem Vorhaben, da Unterrichtsgänge geplant waren. Nun ging es in der letzten Woche weiter: hohes Gras musste entfernt, Steine ausgebuddelt, Erde abgetragen werden und das alles bei prächtigem Sommerwetter. Trotzdem haben sich Claudia und ihre Mitstreiter aus der KPH 15b und die Klasse KPH 16a nochmals ins Zeug gelegt, um die gesamte Fläche vorzubereiten, damit Unkrautvlies ausgebreitet werden konnte.
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Unser pharmazeutischer Schulgarten …

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...welcher sich auf dem Weg zum Wirtschaftsgebäude auf der rechten Seite befindet, beinhaltet eine große Anzahl pharmazeutischer Pflanzen wie Thymian, Salbei, Lavendel, Herbstzeitlose und viele weitere. Einige der Pflanzen werden auch bei uns an der Schule zu Übungszwecken zu Präparaten (Pfefferminztee) verarbeitet, andere, z.B. die Süßkirschen und Walderdbeeren, einfach so vernascht. Unser Schulgarten unterliegt der sorgfältigen Obhut von Frau Nagler, die stets dafür sorgt, dass dieser Schulgarten von fleißigen Schülern gepflegt und auf Vordermann gebracht wird. Gerade in den warmen Monaten von Mai bis August erblüht der Schulgarten in den unterschiedlichsten Farben, aber auch am Weg, welcher links wie rechts mit Rosen bepflanzt ist, leuchtet es momentan im schönsten Rot.

Marius Wettermann (PTA 16b)

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"Erinnern für die Zukunft"

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Ende April nahmen 45 Schüler an der jährlichen Exkursion nach Krakau und Auschwitz teil. Das sechstägige Seminar vermittelte aktuelles Zeitgeschehen im heutigen Polen und die Auseinandersetzung mit deutscher, jüdischer und polnischer Geschichte. So unternahmen wir eine Geocachingtour durch die alte Königsstadt Krakau, besuchten Orte jüdischer Geschichte und Kultur, waren wir unterwegs auf den Spuren Oskar Schindlers, trafen einen Zeitzeugen des Holocaust und besuchten das Stammlager Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau.

„Die Reise war sehr emotional aufwühlend… Nachdem ich so bewusst der Geschichte ausgesetzt war, brauchte ich eine ganze Weile, um es zu verarbeiten. Aber ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben, denn dadurch bin ich glücklich, in Frieden leben zu können.“ (Susann) „Die Erfahrungen der Krakau-Reise waren sehr prägend und intensiv – besonders trifft dies auf die Exkursion nach Auschwitz zu. Aber auch die anderen Vorträge und Unternehmungen waren lehrreich und interessant. Außerdem war die Reise eine tolle Gelegenheit, seine Mitschüler neu kennenzulernen.“ (Nelia) „Die Reise war – neben der dunklen Seite der Geschichte – wunderschön …. Leider passte das Wetter fast zum Thema.“ (Anja) „Die Krakaufahrt war sehr interessant und erfahrungsreich. Das Gespräch mit dem Zeitzeugen war beeindruckend und emotional… Außerdem war diese Reise eine gute Möglichkeit, seine Mitschüler und Lehrer besser kennen zu lernen.“ (Carolin)

Die nächste Exkursion nach Krakau und Auschwitz findet vom 23. – 28. April 2018 statt.

Auskünfte erteilen Herr Mroska und Herr Paternoga.

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Wie funktioniert pharmazeutische Industrie?

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Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, besuchte der PTA-Lehrgang 2015 der Ruth-Pfau-Schule Leipzig die Serum-Werke in Bernburg. Sowohl das Sortiment, unter anderem bestehend aus Produkten für  Dialyse, Infusionstherapie und Tiergesundheit, als auch die Anlagen für die Herstellung von Hydroxyethylstärke (HES) und das Hochlager nahmen die Schüler*innen genau unter die Lupe. Hoch hinaus ging es dabei sogar mit dem Gabelstapler, zumindest für diejenigen, die sich trauten. Mit der richtigen Schutzkleidung ausgestattet besichtigten sie die Infusionsbeutelherstellung und bei tropischen Temperaturen die Autoklaven.
Im Anschluss nahmen sich einige Experten der Serum-Werke bei einem Tässchen Kaffee Zeit für Fragen und Antworten. Die eine oder andere Absolvent*in wird sicher noch lang an diesen Besuch zurückdenken, wenn sie im Handverkauf nach Pulmotin® oder Pyolysin® gefragt wird.
Sophie Breitenberger

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Projekt "Barfuß-Sinnespfad" gestartet

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Pünktlich zu den hochsommerlichen Temperaturen wurde von Pelda, Florian, Danny, Nicolas, Seline, Sabrina und Manuela, allesamt Schülerinnen und Schüler der Klasse KPH15b, der 1. Spatenstich getätigt. Unter Frau Oesers Anleitung wurde zunächst damit begonnen, das Grün aus dem ehemaligen Schulgarten abzutragen und dem Komposthaufen zuzuführen. Die Arbeit wurde dadurch erschwert, dass der Boden sehr trocken und somit sehr hart ist. Etwas Erleichterung brachte das Wässern des Bodens.

Mittlerweile wurde das Vorhaben auch durch die Schülerinnen und Schüler der KPH16b unterstützt und es lässt sich sagen - es geht voran. Wir bleiben „am Ball“ und hoffen, dass zum Schuljahresende die groben Vorbereitungsarbeiten beendet sind.

Inzwischen haben wir auch die Zusage, dass unser Vorhaben durch die Aktion “Grün macht Schule“ der Stadt Leipzig finanziell unterstützt wird.

Frau Nieber

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Interkulturelles schul- und klassenübergreifendes Tagesprojekt

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- ein Beitrag zur Verteidigung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

BEGEGNUNG, AUSTAUSCH, FREUDE und SPASS standen für uns ganz oben auf der Liste der
Ziele, die wir uns für den 25.04.2017 – unseren schul- und klassenübergreifenden Projekttag –
gesetzt hatten.

WIR? Das sind die Klassen ZFA16a sowie gsGy 16-3 der Ruth-Pfau-Schule. Eingeladen haben wir
die VKA Klasse des BSZ Grimma. Im Kontext einer gemeinsamen Unterrichtsthematik:
Kommunikation (im Deutsch und GSO-Unterricht) gestalteten wir aktiv einen Tag der tatsächlichen
Begegnung – und zwar mit jungen Menschen unseren Alters, deren Herkunftsland nicht
Deutschland, sondern, wie wir erfuhren Eritrea, Somalia, Afghanistan, Syrien, Irak, Pakistan, Iran,
Palästina, Albanien und Rumänien ist.

Ziel unseres Projektes war es, Kommunikationsbarrieren, Vorurteilen und Ängsten zu begegnen,
und diese, über die unmittelbare Begegnung miteinander, (ein Stück weit) abzubauen.
Es ist uns gelungen, unser Bild von Menschen anderer Herkunft, Religion und Kultur mit sehr
positiven Erfahrungen anzureichern. Auf der Basis dieser Erfahrungen werden wir die oft sehr
pauschalen Aussagen und Sichtweisen, denen wir tagtäglich über die Medien, aber auch durch
Mitmenschen ausgesetzt sind, das ein oder andere mal mehr (oder auch weiterhin) kritisch in Frage
stellen.

Da unsere Schule den Titel: Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage trägt, was ihr ja alle wisst
und was wir für unseren Teil sehr gut heißen, war es uns ein Bedürfnis, tatsächlich zu zeigen, dass
wir uns damit nicht nur schmücken, sondern die damit einhergehende Haltung auch wirklich
befürworten und unterstützen.

Die Planung für dieses Projekt begann bereits im 1. Halbjahr des Schuljahres 2016/ 2017,
gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Bender. Die Methode der Wahl war das Lernen an
Stationen. An den Stationen:

• verbale und nonverbale Kommunikation,
• spielerisches Kommunizieren und
• Kreativwerkstatt

hatte jeder die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichen methodischen Wegen miteinander
auszutauschen, einander (persönliche) Fragen zu stellen, zu lauschen, zu lachen, sich auch zu
wundern, voneinander zu lernen, sich mit seiner Persönlichkeit aktiv in das Projekt einzubringen
und sich letztlich gegenseitig, wenn auch nur ein wenig, kennenzulernen.

Nachdem wir den Kriegersaal im Wirtschaftsgebäude für unser Projekt vorbereitet hatten, kam nun
um 9:00 Uhr die VKA-Klasse des BSZ Grimma im doppelten Sinne gut bei uns an. Es folgte eine
wechselseitige, voller Neugierde sowie Aufregung und Unsicherheit geprägte Begrüßung sowie die
ersten Begegnungen. Nach einigen organisatorischen Hinweisen begann nun das Lernen an
Stationen. Mit stets angenehmer Hintergrundmusik wurde die Atmosphäre schnell zunehmend
lockerer.

Zwischen leisem Geflüster, bis hin zu lautem Gelächter, begleitet von fröhlichen Gesichtern der
Schüler bedurfte es gar nicht so vieler gemeinsamer Worte, um mit bekannten Spielen wie z. B.
Stille Post an der Station spielerisches Kommunizieren eine wunderbare Atmosphäre zu schaffen, in
der alle mittendrin, statt nur dabei waren.
Im Gegenzug dazu konnte man am Nebentisch traurige, schockierte und überraschte Gesichter
sehen. Was war schief gelaufen? Nichts! Denn wer an diesem Tisch saß, hatte die Aufgabe, ganz
verschiedene emotionale Zustände mimisch und gestisch darzustellen.

Im wahrsten Sinne des Wortes gelöchert, wurden die VKA-Schüler an der Station verbale
Kommunikation, wo nun Fragen zur Person, zu den jeweiligen Denkweisen und zu den
Heimatländern gestellt und Antworten, so gut es eben jeweils ging, gegeben wurden.
Bei der Kreativwerkstatt erhielten die Schüler die Möglichkeit, sich künstlerisch zu entfalten. So
konnten die Schüler beispielsweise die eigene Hand als Formgebung nehmend, die eigene
Persönlichkeit, Lebensziele, Wünsche, Hobbys etc. mit Farbe, Bildern, Symbolen und Worten
darstellen, Collagen erstellen und als Fortgeschrittener auch Origami-Figuren anfertigen. Natürlich
saß man auch hier nicht schweigend nebeneinander, sondern es entwickelten sich durchaus sehr
persönliche Dialoge.

Eine weitere Station, die es ermöglichen sollte, dass nun wirklich ALLE Schüler (70)
zusammenkommen und einander begegnen konnten, war die Station Sport/ Bewegung. Hierfür
wurde uns die Sporthalle zur Verfügung gestellt. Diese Station rundete den Projekttag ab, da bei
Brennball, Volleyball, Tischtennis und einer „speziellen Variation“ des Badmintons nochmals sehr
große Begeisterung und Freude aufkamen.

Zu guter Letzt wurde noch ein wenig zu landestypischer Musik getanzt sowie die Eindrücke des
Tages mit den Worten „... manchmal bedarf es wirklich nicht vieler Worte...“ zusammengefasst. So
auch das Fazit der Schüler(innen): nicht WAS wir kommunizieren ist so enorm wichtig, sondern
WIE, nämlich offen, freundlich, mit Herz, Neugierde und ohne konkrete Erwartungen.
Für das Zustandekommen, die Unterstützung, Umsetzung und Förderung dieses uns sicher in
Erinnerung bleibenden Projektes, bedanken wir uns bei:

• der VKA-Klasse des BSZ Grimma und deren Klassenlehrerin Frau Nicklisch,
• Frau Aresin (Lehrerin des BSZ Grimma),
• Herrn Schmidt (Schulleiter des BSZ Grimma),
• Herrn Kühn (Sportlehrer der Ruth-Pfau-Schule) und
• Frau Bender (Klassenlehrerin der ZFA16a und gsGy16-3).

Andrea Fischer, Sophie Kreiß,
Dorothea Regier und Gabriella Velde (ZFA16a)

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