Wir trauern um Frau Dr. Ruth Pfau.

Vier Tage London – Urlaub ist anders…

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Seit nunmehr einer Woche hat uns der Alltag wieder. Aber die Erinnerungen, Eindrücke und Erfahrungen, die wir mit der diesjährigen Londonfahrt verknüpfen, werden wohl noch ein wenig nachwirken.
Wir sind am 19. März gegen 18 Uhr per Reisebus gen London aufgebrochen. Nach einer recht ruhigen Fährüberfahrt konnten wir gegen 7 Uhr morgens (britischer Zeit) die Kreidefelsen von Dover durch den Nebel erkennen. Von Dover fuhren wir auf der Autobahn bis nach Greenwich, wo wir vom Bus auf ein Tragflächenboot umstiegen. Das brachte uns im Handumdrehen nach London und zu unserem ersten Highlight – den Tower of London. Außerdem standen noch die Tower Bridge, die HMS Belfast sowie das Globe Theatre für Montag auf dem Programm, bevor wir mit dem Bus zum Gastfamilien-Treffpunkt fuhren.
Der Dienstag startete mit einer Stadtrundfahrt, wurde fortgesetzt mit der Westminster Abbey, Madame Tussaud’s, St Pauls oder eigenen Erkundungen und endete mit einem Musical – entweder Wicked oder Lion King.
Am Mittwoch waren wir am Meer: In Brighton bewunderten wir den Royal Pavilion, das königliche Wochenendhaus. Da es sehr stürmisch und regnerisch war, hielten wir uns vorzugsweise in den kleinen Lädchen, in Cafés oder Pubs auf. Kurz vor unserer Abreise zeigte sich das Wetter von einer freundlicheren Seite. Erst nach und nach erreichten uns Infos über die schockierenden Ereignisse vom Nachmittag auf der Westminster Bridge. Viele Gedanken schwirrten durch die Köpfe. Was wäre gewesen wenn… Was für ein Irrsinn. Warum? Am Abend sahen wir die Bilder in den Nachrichtensendungen. Alles im Umkreis war abgesperrt, das London Eye flog nicht mehr, Dungeon und Aquarium waren geschlossen.
Da die Sehenswürdigkeiten auch am Donnerstag noch nicht wieder geöffnet hatten, fuhren wir statt in die City of London nach Greenwich. Dort entschädigten die Cutty Sark, ein wundervoller Markt, das Royal Observatory und viele kleine Lädchen ein wenig.
Nach einer langen Bus- und einer turbulenten Fährüberfahrt, wenig Schlaf und viel Kaffee kamen wir am Freitagvormittag wohlbehalten in Leipzig an. Das folgende Wochenende hat wohl jeder zum Setzenlassen, Verarbeiten, aber vor allem zum Erholen genutzt. Denn Studienfahrt ist kein Ponyhof…

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