Projekttage SOR - Ein Rückblick

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Vergangenen Montag und Dienstag "wimmelte" es an unserer Schule. Neben dem "normalen" Unterricht hatten die Schüler*innen des ersten Ausbildungsjahres die Möglichkeit, im Rahmen der SOR-Projekttage verschiedene Workshops zu besuchen. Die Schulband und Schulsprecher Sebastian Domsgen sowie SOR-Koordinator Martin Scheiblich eröffneten jeweils den Projekttag, anschließend wurde intensiv in den Workshops gearbeitet und zum Tagesabschluss gab's ein Klassenpicknick zum Austausch über das Erlebte.

Sebastian und Martin, zufrieden mit den Projekttagen?

Martin Alles in allem können wir mehr als zufrieden sein. Was ich von meinen Mitschülern und dem SOR-Team als Rückmeldung erhalten habe, spricht eine durchaus positive Sprache. Zudem gab es keine großen Pannen und wir konnten flexibel auf Herausforderungen reagieren. Von einigen Veranstaltern der Workshops habe ich auch ein recht positives Stimmungsbild einfangen können und gewann den Eindruck, dass diese sich bei uns gut aufgehoben und wohlgefühlt haben.

Sebastian Ich denke, dass es bei den meisten Schülern gut ankam und viele auch etwas mitnehmen konnten.

Projekte bieten ja nicht nur große Chancen, sondern man muss immer auch die Gefahr eines Scheiterns mit einrechnen...

Martin Es war für alle eine bereichernde Erfahrung die Projekttage mitgestalten zu können. Wir haben in manchen Phasen auch ziemlich mit den gestellten Aufgaben gerungen und konnten uns anfangs nicht so richtig vorstellen, wie viel Arbeit wirklich dahinter steckt. Es war aber Entschädigung genug zu sehen und zu erleben wie sich die Schüler*innen in den Projekten eingebracht haben. So berichtete mir z.B. eine Mitschülerin vom Montagworkshop „Fremd und gefährlich? Medienbilder über Muslime*innen und „den“ Islam in Deutschland", dass einige muslimische Mitschülerinnen dabei waren und es zu einem echten Austausch gekommen ist. Dies war meiner Meinung nach eines unserer zentralen Anliegen der Projekttage: Verständnis zu schaffen und unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen. Ich selbst konnte in dem Projekt von Frau Krippner am Dienstag erleben, mit wie viel Energie und Engagement von den Schüler*innen daran gearbeitet wurde, auf der Grundlage unterschiedlicher politischer Ausrichtung, dennoch gemeinsame Gebote für ein gesellschaftliches Zusammenleben zu beschließen. Dies wurde in der Reflexion von einer Teilnehmerin dahingehend kommentiert, dass sie es unglaublich schwer fand so viel zu diskutieren und bedenken zu müssen. Ich hatte den Eindruck, dass dadurch ein wenig Verständnis für die schwierigen demokratischen Prozesse in der Politik geschaffen wurde.

Sebastian Ich bin ehrlich. Am Anfang hatte ich so meine Zweifel, dass wir die Projekttage echt hinbekommen. Immerhin war das Team komplett neu und ich habe vorher noch nie einen Projekttag geplant. Doch wie sich herausstellte, waren alle im Team voll motiviert und jeder gab was er kann. Jetzt freue ich mich, dass es geklappt hat und habe mal wieder miterlebt, dass man viel erreichen kann, wenn man es auch wirklich will!

Und nun, wie geht es weiter? Habt ihr schon neue Ziele?

Martin Genaue Ziele wäre zu viel gesagt. Wir haben uns die letzten Wochen und Monaten auf die Durchführung der Projekttage fokussiert. Als nächsten Schritt geht es nun zur Auswertung und Reflexion dieser. Aber ich habe keine Zweifel daran, dass man von uns an der Schule hören wird. Zudem wäre es für uns wünschenswert, wenn die Projekttage ein wenig sensibilisieren konnten und die Themen in den Köpfen der Mitschüler*innen Widerhall finden und eventuell in dem einen oder anderen Kontakt zu uns münden. Ich finde es wichtig, den Schüler*innen die Möglichkeit zu bieten, eventuell eigene Themen anzubringen und gemeinsam mit uns zu schauen, wie wir diese an der Schule bearbeiten könnten. Dazu werden wir an dem Einwurfkasten oder einer leichten Kontaktaufnahme zu uns arbeiten. Es waren auch vor den Projekttagen noch einige Ideen vorhanden, welche nun zur Umsetzung kommen könnten. Doch jetzt heißt es erstmal durchatmen und neue Kraft sammeln.

Sebastian Wir werden nächstes Jahr wieder Projekttage machen. Ich hoffe auf neue, motivierte Leute in der Gruppe, die Lust haben, bei uns mitzumachen. Am besten ist es aber sich einfach mal zusammenzusetzen und ein Brainstorming für neue Ideen zu machen. Da wird auf jeden Fall was bei rauskommen wie ich unsere Gruppe kenne! :-)

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