Wichtig! Neu!

Ab dem Schuljahr 2020/21 bilden wir den neuen Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmannes nach dem neuen Pflegeberufegesetz aus.

Interessenten melden sich bitte bei uns und wir beraten Sie gern. Erste Informationen erhalten Sie schon hier.

Berufsfachschule

Berufsfachschule

Im Rahmen der Vollzeitausbildung werden im Beruflichen Schulzentrum folgende Berufe ausgebildet:

Pflegefachmann/Pflegefachfrau hier

Altenpfleger (auslaufend) hier

Krankenpflegehelfer hier

Medizinischer Dokumentationsassistent hier

Pharmazeutisch-technischer Assistent hier

Staatlich geprüfter Sozialassistent hier

Altenpfleger

Berufscharakteristik

Aufgabe der Staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpfleger ist die Unterstützung der alten Menschen bei der Lebensgestaltung.
Die Aufgaben im einzelnen sind u. a. Beratung alter Menschen und ihrer Angehörigen, Kontaktpflege, Betreuung, körperliche Pflege und rehabilitierende Unterstützung, Hilfe bei Verlusterfahrungen, Sterbebegleitung, Mitwirkung bei der Ausbildung von Altenpflegerinnen. Das geschieht in seinem herkömmlichen Umfeld (Privathaushalt) oder Ersatzhaushalt (Alten- oder Seniorenheim) u. a.

Ausbildung

Dauer:    3 Jahre

Zugangsbedingungen: der Realschulschulabschluss; der Hauptschulabschluss sofern eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung  oder die Erlaubnis als Krankenpflegehelfer/-in oder eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Altenpflegehilfe oder Krankenpflegehilfe nachgewiesen wird.

Unterrichtsfächer und Lernfelder
Berufsübergreifender Bereich:   
    Deutsch/Kommunikation
    Englisch
    Evangelische Religion oder Ethik

Berufsbezogener Bereich:
    Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
    Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
    Alte Menschen bei der Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung unterstützen
    Methoden zur Gestaltung des Pflegeprozesses anwenden
    Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
    Berufliches Selbstverständnis entwickeln
    Lernen lernen
    Anleiten, beraten und Gespräche führen
    Mit Krisen und schwierigen Situationen umgehen
    An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken
    Die eigene Gesundheit erhalten und fördern

Krankenpflegehelfer

Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer/ Staatlich geprüfte Krankenpflegehelferin

Berufscharakteristik

Aufgabe des Krankenpflegehelfers ist es, alte, kranke oder behinderte Menschen jeden Alters unter Anleitung einer Pflegefachkraft zu pflegen und zu betreuen. Dabei führt er grundpflegerische Tätigkeiten aus. Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung bei der Körperpflege oder beim Essen, Ankleiden und Bewegen bzw. das Prüfen von Vitalfunktionen wie Körpertemperatur und Puls.
Mögliche Arbeitsorte sind Krankenhäuser oder Altenpflegeheime.

Ausbildung

Dauer: 2 Jahre
Schulart: Berufsfachschule
Zugangsbedingungen: Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss

Unterrichtsfächer

Berufsübergreifender Bereich:
- Deutsch/Kommunikation
- Englisch
- Gemeinschaftskunde
- Ethik, evangelische oder katholische Religion

Berufsbezogener Bereich
- Berufliches Selbstverständnis entwickeln und berufliche Anforderungen bewältigen
- Pflegesituationen erkennen und bei Pflegemaßnahmen mitwirken
- Eigene Arbeit strukturieren und organisieren
- Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten
- Situationsgerecht kommunizieren
- Gesundheit erhalten und fördern
- Lebensraum und Lebenszeit gestalten
- In akuten Notfällen adäquat handeln
- Wahlpflichtbereich

Berufspraktische Ausbildung

18 Wochen in Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege

Medizinischer Dokumentationsassistent

Staatlich geprüfte Medizinische Dokumentationsassistentin/ Staatlich geprüfter Medizinischer Dokumentationsassistent

Berufscharakteristik

Der medizinische Dokumentationsassistent (MDA) sichert die Erfassung, Registrierung, Auswertung und Wiederauffindbarkeit von medizinischem Datenmaterial. In Krankenhäusern dokumentiert er Personaldaten, Krankheitsverläufe, diagnostische Ergebnisse usw. In wissenschaftlichen Instituten und der Pharmaindustrie wirkt er bei der Aufbereitung von medizinischen Daten, statistischen Auswertungen und der Erstellung von Versuchsplänen mit. In medizinischen Bibliotheken führt er Literaturdokumentationen und -recherche durch. Ein weiterer Einsatz in vielen anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens ist möglich. Neben fundiertem Wissen in Dokumentation und Datenverarbeitung benötigt er auch medizinische Grundkenntnisse, um den Anforderungen gerecht werden zu können.

Ausbildung

Dauer:    3 Jahre

Zugangsbedingungen: Realschulabschluss/Abitur oder gleichwertiger Bildungsabschluss

Unterricht
Berufsübergreifender Bereich:   

    Deutsch/Kommunikation
    Gemeinschaftskunde
    Wirtschaftskunde
    Evangelische Religion/Ethik
    Sport
    Englisch

Berufsbezogener Bereich:
    Dokumentationseinheiten erfassen und erschließen
    Daten recherchieren und präsentieren
    Im beruflichen Umfeld orientieren
    In englischer Fachsprache kommunizieren
    Medizinische Daten verwalten
    Diagnosen und Prozeduren verschlüsseln
    Medizinische Leistungen überprüfen und abrechnen
    Qualitätssichernde Maßnahmen entwickeln und anwenden
    Kunden beraten, betreuen und schulen
    Formulare und andere Schriftstücke erstellen
    Medizinische Daten zusammenstellen und biometrisch auswerten
    Datenbanken pflegen und abfragen
    Studien planen und durchführen
    Studien auswerten

Berufspraktische Ausbildung

    Praktikum von 8 Wochen in jedem Ausbildungsjahr

Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Berufscharakteristik

Mit dem Pflegeberufegesetz entstand das neue Berufsbild des Pflegefachmanns/der Pflege-fachfrau. Die neue, generalistische Pflegeausbildung befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit stehen diesen Auszu-bildenden im Berufsleben bessere Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Aufgrund der automatischen Anerkennung des generalistischen Berufsabschlusses gilt dieser auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU.

Im Pflegeberufegesetz werden erstmals Vorbehaltsaufgaben für Pflegefachkräfte definiert, Aufgaben also, die nur Pflegefachfrauen und -männer, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger durchgeführt werden dürfen.

Vorbehaltsaufgaben sind:
  - die Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs,
  - die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses,
  - die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege.

Zur Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz gehören Einsätze in verschiedenen Ausbil-dungseinrichtungen (Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Dienste etc.). Mit dem Begriff „Träger der praktischen Ausbildung“ wird die Einrichtung bezeichnet, die den Ausbildungsver-trag mit dem oder der Auszubildenden abschließt und damit die Verantwortung für die prakti-sche Ausbildung übernimmt.
Diese Einrichtungen können Träger der praktischen Ausbildung sein:
  - zur Versorgung zugelassene Krankenhäuser,
  - voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, die einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen abgeschlossen haben,
  - ambulante Pflegedienste, die Versorgungsverträge mit den Pflege- und mit den Krankenkassen abgeschlossen haben.

Der Träger der praktischen Ausbildung schließt mit der oder dem Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag und übernimmt damit die Verantwortung für die Durchführung der praktischen Ausbildung.
Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehören:
  - die Sicherstellung aller Praxiseinsätze an den anderen praktischen Lernorten,
  - die Sicherstellung der gesamten zeitlich und inhaltlich gegliederten Durchführung der praktischen Ausbildung auf der Grundlage eines Ausbildungsplans.


Ausbildung
Dauer: 3 Jahre (Vollzeitausbildung)

Zugangsbedingungen:
- mittlerer Schulabschluss (oder gleichwertig)
- Hauptschulabschluss (oder gleichwertig), wenn
    o erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
    o staatlich anerkannter/geprüfter Berufsschulabschluss in einem landesrechtlich geregelten Assistenz- oder Helferberuf in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer

 

Unterrichtsfächer und Lernfelder
Berufsübergreifender Bereich:

- Ethik/Religion

Berufsbezogener Bereich:
- Ausbildungsstart – Pflegefachfrau/Pflegefachmann werden
- Zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützen
- Erste Pflegerfahrungen reflektieren – verständigungsorientiert kommunizieren
- Gesundheit fördern und präventiv handeln
- Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch unterstützen und Patientensicherheit stär-ken
- In Akutsituationen sicher handeln
- Rehabilitatives Pflegehandeln im interprofessionellen Team
- Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
- Menschen in der Lebensgestaltung lebensweltorientiert unterstützen
- Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
- Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen unterstützen
- Wahlpflichtbereich

Pharmazeutisch-technischer Assistent

Berufscharakteristik

Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) gehören zu den mittleren pharmazeutischen Fachkräften in der Apotheke. Sie führen unter Aufsicht eines Apothekers pharmazeutische Tätigkeiten, wie die Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimittel (AM) durch. Für die Herstellung und Prüfung vom AM müssen PTA über anwendungsbereites Fachwissen, praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie exaktes Arbeitsverhalten verfügen. Die Abgabe von AM und die Beratung der Patienten gehören zu den häufigsten Tätigkeiten der PTA. Diese erfordern ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, umfangreiche Kenntnisse über die Anwendung und Wirkung der Arzneimittel, sowie gute kommunikative Fähigkeiten. Weiter Aufgabengebiete der PTA sind u.a. die Durchführung von physiologisch-chemischen Untersuchungen, die Überwachung des Arzneimittelbestandes in der Apotheke und die Bestellung von Arzneimitteln. Auf Grund der vielseitigen Ausbildung ist der PTA disponibel einsetzbar.

Ausbildung

Dauer:    2½ Jahre
    2-jährige Ausbildung an der Ruth-Pfau-Schule (einschließlich 160 Stunden Apothekenpraktikum)
    ½-jährige praktische Ausbildung in der Apotheke

Zugangsbedingungen: Realschulabschluss/Abitur oder gleichwertiger Abschluss

Unterrichtsfächer
Berufsübergreifender Bereich:   
    Deutsch/Kommunikation
    Wirtschafts- und Sozialkunde
    Evangelische Religion/Ethik
    Englisch

Berufsbezogener Bereich:
    Arzneimittelkunde
    Allgemeine und pharmazeutische Chemie
    Chemisch-pharmazeutische Übungen (einschließlich Untersuchung von Körperflüssigkeiten)
    Galenik
    Galenische Übungen
    Botanik und Drogenkunde
    Übungen zur Drogenkunde
    Pharmazeutische Gesetzeskunde, Berufskunde
    Gefahrstoff-, Pflanzenschutz- und Umweltschutzkunde
    Medizinproduktekunde
    Körperpflegekunde
    Ernährungskunde und Diätetik
    Fachbezogene Mathematik
    Physikalische Gerätekunde
    Apothekenpraxis einschließlich EDV

Weitere Beiträge ...

Die Ruth-Pfau-Schule ist eine öffentliche Schule.

Es wird kein Schulgeld erhoben.

© Ruth-Pfau-Schule 2015

Tel.: 0341 - 42 64 10 // Fax: 0341 - 42 64 141