Projektfahrten „erinnern für die Zukunft“

Die Projektfahrt „erinnern für die Zukunft“ (Anfang Mai) dient der intensiven Auseinandersetzung der Schüler mit dem Dritten Reich und den Verbrechen Nazideutschlands, ganz besonders der Judenvernichtung.
Wir wollen sie für Toleranz und Akzeptanz sensibilisieren und ihnen fundierte Kenntnisse vermitteln, die sie befähigen, sich gegen rechtsextremistisches Gedankengut und fremdenfeindliche Gewalt zur Wehr zu setzen.

Die Schüler lernen die jüdische Geschichte, Kultur, Kunst und Lebensart in einem jüdisch geprägten Umfeld näher kennen. Sie erleben eine Führung durch das ehemalige jüdische Stadtviertel Kazimierz, besuchen verschiedene Synagogen, den jüdischen Friedhof und eine Ausstellung zur jüdischen Kultur.
Die Führung durch das ehemalige Ghetto in Krakau verdeutlicht ihnen Methode und Brutalität des Hitler-Regimes, aber auch den Kampf und Widerstand der jüdischen Bevölkerung und die Unterstützung durch die Krakauer Bürger. Der persönliche Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und die Fachführung „Topographie und Logik der Vernichtung“ konfrontieren die Schüler mit Ausmaß und Unbegreiflichkeit des Holocaust.
Anschließend treffen Sie sich mit einem Zeitzeugen, einem Überlebenden von Auschwitz und anderen Arbeits- bzw. Konzentrationslagern zu einer Gesprächsrunde.

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Es wird kein Schulgeld erhoben.

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