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Schule der Toleranz 2018

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Am 21. Juni erhält unsere Schule zum zweiten Mal den Titel Schule der Toleranz.

Das Team von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bewarb sich dafür mit den Schulprojekttagen Zusammenleben gestalten. Teilnehmer*innen waren die 500 Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres unserer Schule. Sie hatten die Möglichkeit, an zwei Tagen 15 verschiedene Workshops zu besuchen. Workshop-Themen waren: Zusammenleben gestalten – rechte Parallelwelten in Deutschland, EU-Kompakt-Kurs, EU-Asyl-Kurs, LSTBIQ*, #ungerecht, Getötet von Ärzten – kranke und behinderte Kinder in Leipzig, Islam und Geschlechterrollen, Kulturen in Leipzig - Geocaching-Tour, Unterstützungssysteme für Auszubildende, Jugendkultur zwischen Grauzonen und Neonazismus, Leipzig als Wiege der Frauenbewegung/Comicworkshop mit Schwarwel, Fremde in der Fremde/Workshop mit den Azubis der B17c, „Wir – und nur wir – sind das Volk!“ Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen, Graffiti/Streetart, Poetry Slam.

Der bekannte Comiczeichner Schwarwel leitete den Comicworkshop. Wir sind besonders stolz darauf, dass er ab diesem Schuljahr unsere Bewegung Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage als unser Pate unterstützt. Die hier abgebildeteten Comics sind aus dem Workshop hervorgegangen.

Wir bedanken uns bei unserem Schul-Team von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage für ihr Engagement, die tollen Ideen und die aufwendige Organisation der Projekttage: Martin Scheiblich/SAR16, Ada Festag/ZT18, Anna Höppner/PTA16, Sebastian Domsgen/PTA16, André Saath/PTA17, Sarah Uhlemann, Martina Schroeter.

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Poetry-Slam-Workshop

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Am Montag, den 26.03.18 fand im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ unser erster Poetry-Slam-Workshop statt. Im Rahmen dieses Workshops haben sich Schüler(innen) unterschiedlicher Klassen (SAV17 (5); SAR17c (1); TFA16b (1); ZFA16d (1) und gsGy16-3 (1)) erstmalig der Herausforderung gestellt, ihre Gedanken und Gefühle auf ganz individuelle und poetische Weise auf`s Papier zu bringen. Unser diesjähriges Thema lautete: „Zusammenleben gestalten“.

Am 16.04.2018 folgte dann SCHRITT 2, der nur wirklich einer Menge COURAGE seitens der Teilnehmer bedurfte. Im Rahmen des nun folgenden literarischen Vortragswettbewerbes (Poetry-Slam) traten die Schüler(innen) nun gegeneinander an. Das Publikum, als direkter Teil des Geschehens, entschied mit Hilfe von Punktetafeln, WEM es am besten gelungen war, das Publikum zu erreichen und letztlich zu begeistern. Gewinner des ersten Poetry-Slams unserer Schule war ein Schüler der SAV17c, dicht gefolgt natürlich von allen anderen Teilnehmern/ Teilnehmerinnen.

Wir möchten an dieser Stelle (nochmals) Dank aussprechen an:
• unsere mutigen Poetry-Slam-Teilnehmer(innen)
• unser Publikum, dass wirklich für tolle Stimmung gesorgt hat
• Ann-Sophie und Amani (selbsterfahrene Slammerinnen), die uns in
unserem Workshop toll unterstützt und die Moderation übernommen haben.

Wir freuen uns auf einen erneuten Workshop dieser Art im kommenden Schuljahr – wieder mit mutigen und interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen. :-)
Anne Windt und Nicole Bender

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Musikalische Sinneswerkstatt für Kinder

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Am 10.04.2018 und am 02.05.2018 hat unsere Schule in Kooperation mit der Natur-Kindertagesstätte „Sonnenschein“ ein lernfeldübergreifendes Projekt durchgeführt.
Die Schüler der Klasse SAR 17c bereiteten für insgesamt 24 Kinder der Einrichtung verschiedene Musik- und Sinneswahrnehmungsstationen vor.  
An beiden Projekttagen haben die kleinen Besucher die Möglichkeit bekommen unter der Anleitung der künftigen Sozialassistenten musikalische Instrumente selbst zu basteln und akustische bzw. optische Experimente durchzuführen. Sie erkundeten und erprobten dabei verschiedene Materialien. Die Wahrnehmungserscheinungen wurden von den Berufsfachschülern kindgerecht erklärt.
Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt erhielt jedes Kind eine Urkunde.

Es waren für alle Beteiligten sehr interessante und lehrreiche Tage.

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Zahnpflegeprojekt 2018

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10.4.2018 7:30 Uhr Für die meisten Schüler der Ruth-Pfau-Schule ist es ein normaler Dienstagmorgen. Nicht so für die A16 und die Klasse der ZFA16b. Diese beiden Klassen haben sich vor einem halben Jahr das erste Mal getroffen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten, um die Mundhygiene für die älteren Menschen in Einrichtungen der Altenpflege zu verbessern. Dieses halbe Jahr Arbeit war eine Probe für jede Gruppe, denn sich neben Arbeit und Schule miteinander zu treffen, um sich in seiner Freizeit mit einem solch komplexen Schulprojekt zu befassen, ist eine Herausforderung für jeden. Einige Gruppen meisterten diesen Spagat sehr gut. Andere brauchten Starthilfe. Was ein Glück, gab es die vier Konsultationen, die zur Lösung aller Probleme führten. Bei diesen wurden der aktuelle Arbeitsstand erfasst und Tipps gegeben, wie man mit Streitigkeiten klar kam. Auch wurden Probleme gelöst, die bei der Bearbeitung der Präsentation auftauchten. Und heute war der Tag gekommen, die Ergebnisse von einem halben Jahr Arbeit einander vorzustellen und zu sehen, ob die Präsentation auch so lief, wie man es sich gewünscht hatte. Nach einer kurzen Erklärung, wie der heutige Tag ablaufen würde, wurden die bereitgestellten Zimmer vorbereitet und die vier Gruppen der ZFA16b bereiteten sich darauf vor, ihre Arbeiten als erste vorzustellen.

8:00 Uhr Anhand von Stationenarbeiten begann das Projekt pünktlich und die vier Gruppen der A16 teilten sich auf die vier Stationen auf. Dort klärten ZFA zu verschiedenen Themen professionell auf, wie „Arten von Zahnersatz“, „Mundschleimhauterkrankungen“, „Umgang mit Zahnersatz“ und auch die „allgemeine Mundhygiene“. Die verschiedenen Stationen waren sehr unterschiedlich gestaltet. An der einen Station konnte man gegen die eigenen Gruppenmitglieder Memory spielen. Der Gewinner bekam eine kleine Süßigkeit (wenn auch nicht ganz gesund für die Zähne). An der zweiten Station wurde ein Kreuzworträtsel gelöst, um den Lösungssatz zu finden. Es war sehr unterhaltsam und dadurch konnte man noch besser lernen wie die Wissensabfrage an jeder Station zeigte. 9:40 Uhr gab es dann eine kleine Pause für alle und die nächsten Räume wurden vorbereitet, denn zu Ende war der Tag noch lange nicht.

10:00 Uhr Nach einer kleinen Frühstückspause waren nun die Vorträge der A16 an der Reihe. Die Altenpflegeschüler/innen haben sich ebenfalls mit vier unterschiedlichen Themen befasst, die in einer Stationsarbeit erläutert werden. Die Themen lauteten „Mundhygiene im Heim“, „Grunde für Mängel der Mundhygiene“, „Untersuchungsbedingungen für den Zahnarzt im Heim“ und auch „Mundpflege bei Demenzerkrankten“. Die Altenpfleger zeigten auch interessante und wohlüberlegte Präsentationen, die mit Filmmaterial, Anekdoten und teilweise praktischen Beispielen unterstrichen wurden. Am interessantesten war zu sehen, wie einige ZFA darauf reagierten, was die Altenpfleger ihnen sagten. So gab es allgemeine Überraschung als es hieß, dass Zeitmangel nicht der größte Grund ist, dass Mundpflege nicht gemacht wurde. Man merkte aber auch, dass ihnen einiges unangenehm war, was für Altenpfleger Alltag war. So aber auch anders rum. Bei beiden Berufsgruppen zeigten sich schnell neue Erkenntnisse und unbekannte Tatsachen des jeweils anderen. Man ging nun anders mit dem Beruf des anderen um. Vorurteile wurden mit diesem Projekt genommen.

14:00 Uhr Nach einer gemeinsamen Auswertung beider Klassen über den Projekttag gingen alle mit einem angewachsenen Wissen und auch mit mehr Verständnis aus dem Klassenzimmer. Man plante noch den Praxistag, an dem die ZFA bestimmte Altenpflegeeinrichtungen besuchen, um dort die Theorie in Praxis zu verwandeln. Alle wirkten erleichtert, dass ihre Vorträge gut angekommen sind und äußerten sich positiv zu dem Projekt. Nun kommt nur noch der letzte Teil. Der Praxistag am 27.6.18. Ausgewählte Heime der SAH lassen interessierte ZFA mit einem ihrer Azubis laufen, um mit ein paar Bewohnern zu arbeiten. So können Fragen praxisnah beantwortet werden und die Mundhygiene für den Bewohner kann sich verbessern. Die Gefühle an diesem „Theorietag“, mit all seinen Vorträgen, waren gemischt. Meist war es Neugier, Angst und Aufregung zugleich, die den Schüler*innen dieser beiden Klassen zu schaffen machten. Nur wenige konnten wirklich entspannt bleiben, während sie ihre Vorträge hielten, doch lief es für jede Gruppe sehr gut, was der Applaus am Ende jedes Vortrags bestätigte. Nachdem alles vorbei war, waren alle viel lockerer und es kam auch zu einigen Unterhaltungen zwischen ZFA und Altenpflegern, während sie zusammen nach Hause gingen oder sich einen Kaffee gönnten nach ihrer Leistung.

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13. AZUBI-CUP Volleyball in Leipzig

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Nach einem aufwendigen und knallhartem Auswahlverfahren konnte am 06.03.2018 die Ruth-Pfau-Schule mit zwei Topteams am Volleyballturnier der Berufsschulen im Raum Leipzig antreten.

Unsere Mannschaften setzten sich aus Spielerinnen und Spielern der Klassen SAV 17, PTA 17a/b, ZT 16 und ZT 17 zusammen. Unser Frauenteam war mit sieben Spielerinnen einsatzbereit und die Männermannschaft konnte durch 9 Spieler aus dem Vollen schöpfen. Nach einer lockeren Aufwärmrunde ging es für beide Teams auch gleich in der Vorrunde so richtig zur Sache. Das Los brachte uns mit den stärksten Turniermannschaften in eine Gruppe. Beherzt spielten beide Mannschaften am Limit ihres Könnens und mit beispielloser Einsatzbereitschaft. Besonders die beiden Mannschaftskapitäne (Sarah Claus bei den Damen und Richard Oltrogge bei den Herren) konnten ihre Mannschaften immer wieder zu Höchstleistungen motivieren. Im Verlauf des Turniers zeigte sich allerdings, dass unsere Mannschaften, trotz unabdingbaren Siegeswillen, den qualitativ überlegenen Teams der anderen Schulen in der Vorrundengruppe nichts entgegenzusetzen hatten. Es fehlte unseren beiden sehr jungen Teams nicht an Einsatzbereitschaft, aber an der nötigen Spielpraxis und Turniererfahrung.

Insgesamt war das Turnier dann für beide Mannschaften sehr lehrreich und Ansporn zugleich, nächstes Jahr neu anzugreifen. Immerhin gaben sich beide Mannschaften bis zum Schluss nicht auf und konnten jeweils einen Spielsieg mit nach Hause nehmen. Für unser Frauenteam reichte es in der Gesamtwertung für Platz 9 und für die Männer für einen ausbaufähigen 12. Platz.

Sarah Uhlemann und Mike Rüger (Mannschaftsbetreuer)

Dr. Ruth Pfau Museum eröffnet

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Am 27.01.2018 wurde im MALC ein Museum eröffnet, dass das Leben und Wirken von Frau Dr. Ruth Pfau in seiner Einfachheit, Alltäglichkeit und dennoch großen Wirksamkeit zeigt.

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(Die Fotos wurden vom MALC zur Verfügung gestellt)

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Die Ruth-Pfau-Schule ist eine öffentliche Schule.

Es wird kein Schulgeld erhoben.

© Ruth-Pfau-Schule 2015

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