Sensation, Sensation, Sensation

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So kann man das Abschneiden unserer Frauenmannschaft Volleyball im Landesfinale Sachsen der Berufsschulzentren bezeichnen. Dabei stand die Anreise nach Grimma unter keinem guten Omen, denn verletzungs- und betriebsbedingt fuhren wir mit der möglichen Minimalbesetzung von sechs Spielerinnen (Zorn, Celine; Festag, Ada; Koschmieder, Leonie; Göttner, Julia; Rigert, Nela und Hänel, Alina) zum Turnier.

In unserer Vorrunde mussten wir uns gegen die Mannschaften aus Grimma und Schneeberg durchsetzen. Wir starteten hochmotiviert gegen das uns unbekannte Frauenteam aus Schneeberg und konnten in den entscheidenden Momenten zum Punkterfolg gelangen. Der Sieg in zwei Sätzen gegen Schneeberg war damit hoch verdient und für unsere Mädels ein gelungener Einstieg. Im zweiten Vorrundenspiel ging es dann gegen Grimma um den Gruppensieg. Mit denen hatten wir noch eine Rechnung offen, denn im Regionalfinale konnten die Grimmaer Mädels uns im Finale schlagen und den Pokal nach Hause tragen. Es ging in diesem Match gleich voll zur Sache. Mal hatte Grimma eine gute Phase, dann wir wieder, es war nervenaufreibend. Beide Mannschaften waren faktisch gleich stark und so musste der Sieg im Tiebreak erspielt werden. Zu Beginn hatten wir die Nase vorn und glaubten uns schon als Gruppenerster, aber kurz vor der Ziellinie fingen uns die Grimmaerinnen noch ab und so mussten wir uns erneut geschlagen geben. Leicht knülle ging es für uns dann in die wohlverdiente Mittagspause, die aber für unser turniergeschwächtes Team zu kurz war und nicht ausreichte, die nötigen Reserven für die Hauptrunde aufzufüllen.

Im ersten Hauptrundenspiel hatten wir gegen die wie aus dem Jungbrunnen aufgestiegenen Frauen des BSZ 1 keine Chance. Die zwei sehr anstrengenden Spiele der Vorrunde lagen unseren Mädels noch förmlich in den Knochen. Aber wie heißt es so schön, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nun kam es zu folgender, fast unglaublicher Konstellation. Da Grimma ebenfalls gegen die spätere Turniersiegermannschaft aus Freital ihr erstes Hauptrundenspiel abgeben musste, kam es wie in Leipzig zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Grimma gegen Ruth-Pfau-Schule im Landesfinale, Spiel um Platz 3.

Dieses Mal spielte uns der Turnierverlauf in die Karten. Grimma war nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Freital physisch und psychisch am Boden. Unsere Mädels hatten ihr Mittag endlich in genügend Energie umgewandelt und so spielten sie wie aufgeladen. Es gelang ihnen förmlich alles. Grimma wirkte demoralisiert und hatte unserem Spiel nichts entgegenzusetzen. Nach zwei souveränen Sätzen erkämpfte sich unsere Frauenmannschaft einen hochverdienten 3. Platz im Landesfinale Volleyball. Noch zu erwähnen ist, dass unserer Mannschaft auch von offizieller Seite eine besondere Hochachtung ausgesprochen wurde, da sie es als zahlenmäßig kleinstes Team zu diesem Ergebnis gebracht hat.

Ich freue mich schon auf weitere Wettkämpfe. Gut gemacht Mädels.

Mike Rüger

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