Medizinskandal in der DDR: Kontaminierte Anti-D-Immunprophylaxe

  • ringvorlesung
Am 13. Dezember berichtete Prof. Dr. Florian Steger bei uns im Rahmen einer Ringvorlesung über einen Medizinskandal in der DDR. 1978 und 1979 erkrankten mehrere tausend Frauen an Hepatitis C. Sie hatten ein verunreinigtes Immunpräparat erhalten. Bis heute leiden die Frauen an den Folgen der Infektion. Eine Anti-D-Immunprophylaxe erhalten Frauen, deren Rhesusfaktor sich von dem ihres Kindes unterscheidet. Prof. Dr. Steger erforschte gemeinsam mit seinem Team, welche Strukturen und individuellen Fehler diesen Skandal verursachten und wie es den Frauen heute geht.

Unser Hörsaal war voll besetzt. Fachangestellte der Humanmedizin, der Zahnmedizin und der Tiermedizin folgten interessiert dem Vortrag Professor Stegers und stellten viele Fragen.

 

Informationen zum Referenten:

Univ.-Prof. Dr. Florian Steger
Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm

https://www.uni-ulm.de/med/med-medgeschichte/mitarbeiter/mitarbeiter/steger-florian-univ-prof-dr/

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