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Über den Tellerrand hinaus

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Nach 2 Jahren fand endlich wieder das traditionelle interkulturelle Kochen statt.

Am 12. Januar 2022 wurde die Lehrküche zum interkulturellen Kochplatz. Das 2. Ausbildungsjahr der Krankenpflegehilfe erfuhr im Lernfeld ‚Lebensraum und Lebenszeit gestalten‘ was ‚Esskultur‘ bedeutet. Die Teilnehmenden reflektierten die eigenen Ernährungsgewohnheiten und lernten die Esskulturen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen kennen.

Die Lernenden setzten gemeinsam mit Frau Nagel und Frau Oeser die theoretischen Grundlagen in Taten um. Im Vorfeld wählten die Schülerinnen und Schüler hierfür ein Heimat- oder ihr Lieblingsrezept aus, verfassten eine Materialbestellung sowie die Einkaufsliste. Am Projekttag arbeiteten die Schüler eigenständig mit frischen Zutaten und bereiteten Köstlichkeiten als Vor-, Haupt- oder Nachspeise zu.

Sie gestalteten eine ansprechende Tischkultur und präsentierten alle Gerichte auf dem Büfett. Anschließend verkosteten alle Teilnehmenden die Lieblingsgerichte gemeinsam.
Bei der Feedbackrunde wurde neben den sehr wohlschmeckenden Gerichten besonders das gemeinsame Arbeiten, Unterstützen und die ruhige Atmosphäre geschätzt.

A. Oeser

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Historische Frauen Leipzigs

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Unter dem Titel „Frauen machen Geschichte – Leipziger Frauenporträts“ erfährt man auf der der Internetseite des Referats für Gleichstellung von Mann und Frau der Stadt Leipzig (koordiniert von Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V.) Biografisches über 200 beeindruckende Frauen, die in unserer Stadt in den vergangenen sechs Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Professionen gewirkt und Ihre Spuren hinterlassen haben.

Hierbei sind u.a. durchaus bekanntere Persönlichkeiten, zum Beispiel Lene Voigt, Gerda Taro oder Clara Schuhmann, zu nennen. Auch Dr. Ruth Pfau ist stärker namentlich in Leipzig vertreten. Unsere Schule trägt ihren Namen und ist damit bewusst eine gesellschaftliche Verpflichtung eingegangen.
Es finden sich auf dieser Seite auch viele Frauenpersönlichkeiten, deren Wirken der breiten Öffentlichkeit leider kaum bekannt sind. So beispielsweise Christiane Benedikte Naubert (1752 – 1819), die als Mann publizierte, da sie als weibliche Schriftstellerin in ihrer Zeit vermutlich kaum gelesen noch publiziert worden wäre.

Einige der Frauen bringt man aufgrund ihres berühmten Familiennamens zumeist nur mit ihren bekannten Männern oder Vätern in Verbindung - das liegt wohl auch daran, dass Frauen in gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft oder Kunst meist ausgeklammert wurden (und werden). Das stetige Wirken im Hintergrund ist eher still und weniger öffentlich, vielleicht auch, weil die Welt noch nicht bereit für diese Frauen war.

Es ist daher an der Zeit, dass diese starken, kreativen und klugen Frauen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden und endlich im 22. Jahrhundert eine Anerkennung ihrer Leistung erfahren.

 

Die Leipziger Frauenportraits sind hier nachzulesen: https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/leipziger-frauenportraets

Sowie das Portrait von Dr. Ruth Pfau (Autorinnen Gudrun Matschenz und Renate Reichelt): https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/pfau-ruth-dr

Jetzt erst recht!

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Warum Lernen durch Engagement (auch in Krisenzeiten) besonders wertvoll ist
Nach der Devise „Ein Gramm Erfahrung ist besser als eine Tonne Theorie“ (John Dewey) erprobten Schülerinnen und Schüler der SAR21a, Fachbereich Sozialwesen, erstmalig die neue Unterrichtsform Lernen durch Engagement. Dabei erschwerten die notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit, sich im persönlichen Kontakt zu engagieren.

Bei Lernen durch Engagement setzen sich Schülerinnen und Schüler für das Gemeinwohl ein und werden für andere tätig. Der gesellschaftliche Einsatz in Form eines selbstgewählten Projektes findet dabei im Rahmen des Unterrichts mit Bezug zum Lehrplan statt.

Die angehenden Sozialassistentinnen und -assistenten entwickelten Ihre Idee zum Engagement, als sie sich mit dem Thema Wahrnehmungsförderung im Unterricht beschäftigten. Konkret gestalteten Sie eine ‚Tütenpost‘, die als vorweihnachtliche Anerkennung für pflegende Angehörige gedacht war. Inhalt dieser Post waren u.a. Informationsmaterial über Rechte für pflegende Angehörige und Ansprechpartner im Stadtgebiet Leipzig sowie spezielle Wahrnehmungsspiele (Puzzle oder Tastbeutel). In Apotheken, die als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen wurden, konnten die prallgefüllten Tüten kostenfrei und kontaktlos im Stadtgebiet ausgelegt werden.

Die Gruppe der pflegenden Angehörigen erhielt somit - coronakonform - eine Wertschätzung ihrer täglichen Arbeit. Die beteiligten Apotheken meldeten einen sehr großen Bedarf zurück, sodass die 50 hergestellten Präsente binnen eines Tages vergriffen waren.

Die engagierten Schülerinnen und Schüler zogen folgendes Fazit zur getesteten Unterrichtsform Lernen durch Engagement - Lehren und Lernen nach diesem Ansatz ist einerseits fordernd und andererseits wird besonders die Selbstständigkeit sowie die Selbstwirksamkeit gefördert und die Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Herausforderungen sensibilisiert. Dies trägt dazu bei, eigene Fähigkeiten zu entdecken und ermöglicht einen praxisnahen sowie handlungsorientierten Unterricht.

Ein großes Dankeschön an die engagierten Schülerinnen und Schüler der SAR21b, Frau Widera als betreuende Lehrkraft sowie für die Unterstützung durch die Lehrkräfte Frau Oeser und Frau Schmidt im Lernfeldunterricht.

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Spendenziel übertroffen

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Der Förderverein der Ruth-Pfau-Schule ist vor der Höhe der eingegangen Spendensumme auf das Vereinskonto schlichtweg überwältigt! Mit unserem Spendenaufruf "1:1 für MALC" ist in kürzester Zeit eine unglaubliche Spendensumme von 2277 € eingegangen.
Das Ziel, die vom Förderverein zusätzlich zur Verfügung gestellte Summe von 2000 € zu verdoppeln, wurde somit sogar übertroffen. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe erhält, dank Ihrer und Eurer Spendenbereitschaft, einen Spendenscheck in Höhe von bemerkenswerten 4277 €.
Das gespendete Geld geht zu 100% an die Rah-e-Najat Elementary School und wird für die Mittagsversorgung und Anschaffungen sowie Bereitstellung von Schul- und Lernmaterialien verwendet.

Mit Freude stellt der Förderverein die entsprechenden Spendenquittungen aus und übermittelt als besonderes Dankeschön die 50 Rupien-Münze mit dem Konterfei von Dr. Ruth-Pfau!

Schuljubiläum

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Ein Gedenken ohne Feier!

Unsere traditionsreiche Schule trägt seit 11 Jahren mit Stolz den Namen von Dr. Ruth Pfau. Dieses Jubiläum sollte heute, am 10. Dezember, mit einem Aktionstag gebührend gefeiert werden. Coronabedingt müssen wir leider auch in diesem Jahr die geplanten Aktivitäten, die sich rund um das Leben und Wirken der Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau, die in Leipzig geboren wurde, absagen. Wir hoffen auf bessere Inzidenzen im Frühling und darauf, dass die von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern vom Team Schule ohne Rassismus geplanten Workshops, die verschiedenen Kreativangebote und das Volleyballturnier nachgeholt werden können.

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Welche Bedeutung das Gedenken an Dr. Ruth-Pfau und Ihr Lebenswerk an unserer Schule und für die Menschen in Karachi Pakistan hat, schildert eindrucksvoll und sehr berührend Herr Mervin Lobo, (Leiter des Marie-Adelaide-Lepra-Zentrum in Karachi/Pakistan, gegründet 1962 von Ruth Pfau) in seiner Videobotschaft:

https://share.dahw.org/public/download-shares/rY4Sb5hFRK8kHIRZxeASfAsBpp2BXiu3

Die Pandemie hat die sowieso schon sehr angespannte Lage für die bedürftigen Familien in Karachi nochmals verschlechtert. An dieser Stelle wird daher auf den ebenfalls auf der Homepage vorgestellten Spendenaufruf verwiesen.

1:1 für MALC

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte sowie Freunde der Ruth-Pfau Schule,

leider muss die geplante Jubiläumsfeier anlässlich unserer feierlichen Namensänderung vom BSZ 9 in Ruth-Pfau-Schule vor mittlerweile 11 Jahren pandemiebedingt auf das Frühjahr 2022 verschoben werden. Die diesbezüglich geplante Spendenaktion ‚1:1 für MALC‘ lässt sich jedoch nicht verschieben.

Die gebürtige Leipzigerin Dr. Ruth Pfau (1929-2017) verschrieb ihr Leben als Ärztin und Ordensfrau der Bekämpfung von Lepra, Tuberkulose und Augenerkrankungen. Im Jahr 1962 gründete sie das Marie-Adelaide-Lepra-Zentrum (MALC), eine Klinik, die von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) unterstützt wird. Für diese Einrichtung sammelt der Förderverein der Ruth-Pfau-Schule jährlich Spenden.

Bereits 1997 wurde die Rah-e-Najat Elementary School - hier weitere Informationen zu dieser Schule - als Teilprojekt des MALC in Karachi gegründet. Hier lernen Schülerinnen und Schüler aus unterprivilegierten Familien. Es wird ein geringes Schulgeld erhoben, um die Schulaktivitäten zu unterstützen - viele Familien können dies allerdings nicht leisten.
Während der Corona-Pandemie haben leider viele Kinder die Schule verlassen, da sie vermehrt arbeiten und ihre Familien bei der existenziellen Grundsicherung unterstützen müssen.

Das gespendete Geld kommt 1:1 den Kindern und der Schule zugute. So können beispielsweise mit umgerechnet 10 Euro am Tag 50 bis 60 Kinder eine ausgewogene, warme Mahlzeit erhalten und mit 26 Euro ein Kind mit Schulbüchern, Schuluniform und allen für das Lernen benötigten Materialen ausgestattet werden. Genaue Informationen zur Schule und den finanziellen Ausgaben können Sie im Flyer nachlesen.

Der Förderverein stellt einen Spendenbetrag von 2000 € für die Unterstützung der Rah-e-Najat Elementary School zur Verfügung.
Mit Eurer/Ihrer Unterstützung möchten wir diesen Betrag verdoppeln!

Alle Spender bekommen eine Spendenquittung (bitte möglichst die Adresse auf der Überweisung angeben) und als besonderes Dankeschön erhalten die schnellsten Spender und Spenderinnen eine 50-Rupien-Münze mit dem Konterfei von Ruth Pfau, die in Pakistan offizielles Zahlungsmittel ist.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung an unserer Spendenaktion bis zum 31. Dezember 2021 und bitten Sie, für die Überweisung das Konto des Fördervereins zu nutzen:

IBAN: DE79 3006 0601 0008 5279 46

BIC: DAAEDEDDXXX

Verwendungszweck: MALC

Kontoinhaber: Förderverein der Ruth-Pfau-Schule Leipzig e.V

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Die Ruth-Pfau-Schule ist eine öffentliche Schule.

Es wird kein Schulgeld erhoben.

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Tel.: 0341 - 42 64 10 // Fax: 0341 - 42 64 141