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Tag der offenen Tür 2018

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Zaubertrank zum Tag der offenen Tür gab's auch in diesem Jahr nur im PTA-Bereich; Auskünfte, Einblicke und Mit-Mach-Angebote gab's in allen Fachbereichen. Allen beteiligten Schüler*innen und Lehrer*innen ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Vorbereitung und allen Gästen ein Bis bald
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SOR - Altes, Neues, altes Neues

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Liebe Mitschüler*innen, liebe Lehrer*innen, liebe Mitarbeiter*innen der Ruth-Pfau-Schule, das Jahr 2017 ist auf der Zielgeraden; ein guter Zeitpunkt, um ein kurzes Zwischenergebnis unserer SOR-Arbeit in diesem Schuljahr vorzustellen:

Wir haben einen neuen Paten!

Am 4. September traf sich unser SOR-Team mit dem Leipziger Karikaturisten Schwarwel und seiner Assistentin Sandra in unserer Ruth-Pfau-Schule. Nach anfänglicher Angespanntheit lockerte sich die Runde schnell auf, als wir gemeinsame Ziele feststellten. Ab da tauschten wir Erfahrungen und Pläne aus, dieses Projekt voranzutreiben und zu unserer Freude willigte Schwarwel (www.schwarwel.de) ein unser Pate zu werden. Im März wird er uns bei den Projekttagen mit einem eigenen Workshop unterstützen. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Wir haben uns informiert und ausgetauscht!

Am 17. November wurde unser SOR-Team der Ruth-Pfau-Schule zum Landestreffen in Chemnitz eingeladen. Drei Mitglieder konnten der Einladung nachgehen. Wir trafen uns wie vereinbart um 8.00 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Chemnitz. Direkt nach Ankunft sahen wir bereits weitere SOR-Mitglieder anderer Schulen, auch aus Leipzig. Gemeinsam liefen wir zum Chemnitzer Rathaus, in dem das Treffen stattfand. Dort angekommen wurden wir gleich herzlich mit einem Begrüßungsgeschenk empfangen und sollten Nummern für das spätere „World-Cafe“ ziehen. Außerdem trugen wir uns in die jeweiligen Workshops ein und bekamen Frühstücksverpflegung. Von einigen Organisatoren und anderen Schülern wurden wir als SOR-Team der RPS erkannt und in einige Gespräche verwickelt. Danach nahmen alle Teilnehmer im Sitzungsraum des Rathauses Platz und wurden offiziell begrüßt und in den Tagesablauf eingewiesen. Dann ging es los, als Erstes stand das „World-Cafe“ an, bei dem es darum ging, sich gegenseitig vorzustellen und kennen zu lernen. Dies geschah in 3 Phasen, zu denen wir jeweils drei unterschiedliche Nummern hatten, um uns so auf kleinere Gruppen aufzuteilen. Leute unterschiedlichsten Alters waren hierbei vertreten: Lehrer, Schüler, Politiker, Privatleute unterschiedlichster Einrichtungen und Schulen. Schon hier wurden diverse Themen besprochen und Erfahrungen und Tipps vermittelt. Danach ging es zurück in den Versammlungsraum, in dem ein Interview mit einigen Ministern stattfand zu den Themen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung. Danach gab es reichlich Mittagessen und unsere Workshops begannen, in die wir uns zuvor eingeschrieben hatten. Wir besuchten „Hate Speech“, „Moderation-wie moderiere ich eine Gruppe“ und „Nazi-Strukturen in Sachsen erkennen“, bei denen wir zu unterschiedlichen Themen diskutierten und Meinungen austauschten. Nach etwa 1,5 Stunden waren wir am Ende des Tages angekommen und zum Abschied nahmen wir ein Gruppenfoto aller Teilnehmer im Versammlungsraum auf. Letzte Kontaktdaten wurden ausgetauscht und dann ging es gegen 20 Uhr zurück nach Leipzig. Auf der Zugfahrt ließen wir diesen langen Tag noch einmal Revue passieren und redeten über unsere ganz individuell gesammelten Erfahrungen. Wir waren uns einig, dass wir viel mitnehmen konnten und freuen uns auf weitere Treffen.

Wir planen die "Ersti"-Projekttage!

Nach dem großen Erfolg der beiden Projekttage des vergangenen Schuljahres sind wir gegenwärtig dabei die Projekttage der Schüler*innen des 1. Ausbildungsjahres am 26./27. März des kommenden Jahres vorzubereiten. Lasst euch überraschen!

 

 

10. Dezember – Geburtstag der Ruth-Pfau-Schule

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Zum siebten Mal jährt sich in diesem Jahr der Tag der Namensgebung unseres beruflichen Schulzentrums – erstmals ohne Ruth Pfau.
Die Nachricht vom Tod Ruth Pfaus, die wir im August dieses Jahres aus Pakistan erhielten, machte uns alle betroffen, die Tage danach ließen uns erahnen, wie viel unsere Namensgeberin den Menschen besonders in ihrer Wahlheimat bedeutet hat. Dieser Eindruck wird nun – ganz aktuell – noch einmal dadurch verstärkt, dass die pakistanische Post zum 3. Dezember eine Gedenkbriefmarke in Erinnerung an Ruth Pfau aufgelegt hat. Außerdem hat der pakistanische Premierminister Shahid Khaqan Abbasi eine Münze zu Ehren Ruth Pfaus veranlasst.
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Wir als Schule wollen das Andenken an Ruth Pfau auch weiterhin pflegen – indem wir es mit Leben füllen, getreu unserem Ruth Pfau abgelauschten Schulmotto „Gemeinsam bringen wir die Welt in Bewegung“. Wie das gelingen kann? Indem etwa 1400 Schüler und ca. 90 Angestellte an jedem Tag in unserer Schule bestmögliche Leistungen erbringen, dabei den Anderen nicht aus den Augen verlieren und das Erlernte im Alltag erfolgreich anwenden. Hört sich leicht an, ist es aber nicht und darum die richtige Herausforderung für das neue SchulLEBENsjahr.

Stadtradeln Ergebnis

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Was ist 9.359km lang, hat 215 € eingebracht und 1.337 kg CO2 gespart?

Richtig: Die vom Team „Radeln im Gedenken an Ruth Pfau“ beim Stadtradeln im September gefahrene Strecke. Damit haben wir den 29. Platz von 362 Leipziger Mannschaften erreicht und dazu beigetragen, dass Leipzig mit 1,3 Mio km Stadtradel-Kilometern zur fahrradaktivsten Einzelkommune wurde. Auch wenn es mit den 250 € Preisgeld leider nicht geklappt hat, war das Stadtradeln doch ein Erfolg.

Vielen Dank an alle, die durch Radfahren, Werben, Spenden, Besuch der Abschlussveranstaltung und sonstige Aktivitäten dazu beigetragen haben. Die 215 € Spenden für die Stadtradel-Aktion wurden ans DAHW zur Unterstützung des Marie Adelaide Leprosy Centre in Karachi

Der Förderverein

Traumatisierung durch politisierte Medizin

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... Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR. Wir, die Klassen MDA17 Gr. 2, MFA17b, MDA16, SAR16b, gsGy17-3, KPH16, ZFA17c, A17, PTA17a und PTA16b waren am 26.10.2017 im Hörsaal der Ruth-Pfau-Schule, um uns eine Vorlesung zum Thema Traumatisierung durch politisierte Medizin anzuhören. Die Vorlesung wurde von Professor Doktor Florian Steger gehalten und begann 9:20 Uhr. Die Vorlesung ging eine Stunde und 20 Minuten und am Ende gab es noch 10 Minuten Zeit, damit wir Fragen stellen konnten.

Uns wurden verschiedene geschlossene Venerologische Stationen (die Venerologie ist die Lehre von den Geschlechtskrankheiten) in der DDR vorgestellt. Professor Steger führte Interviews mit Frauen, die auf diesen Stationen wochen- und monatelang festgehalten wurden. Er machte mit seinen Büchern und Interviews erstmals diese Geschehnisse öffentlich. Prof. Steger erklärte uns die rechtlichen Grundlagen in der DDR, aber auch den Hintergrund des Forschungsprojektes. Er erklärte uns die Funktionen solcher Stationen, wie z.B. die Erziehung zur „sozialistischen Persönlichkeit“. Wir haben außerdem einen Einblick bekommen, was für Patientinnen in solche Stationen kamen – nur ungefähr 30 Prozent der Frauen waren überhaupt mit Geschlechtskrankheiten infiziert - und wie der Tagesablauf aussah. Es gab verschiedene Gründe der Einweisung, welche uns mit Hilfe eines Diagramms dargestellt wurden. In den Einrichtungen wurde Widerstand bestraft, weshalb man da alles mit den Patientinnen machen konnte, um sie für die DDR zu „erziehen“. Am Ende der Vorlesung wurde uns noch erzählt, dass viele Frauen danach traumatisiert waren und wir haben einen Film gesehen, in dem eine Frau darüber berichtete.

 Für Interessierte: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/medizinhistoriker-im-interview-100.html

 

Gedenkandacht für Ruth Pfau

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Am 08.09.2017 war die Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis gut gefüllt Die Anwesenden gedachten der am 10.08.2017 verstorbenen Dr. Ruth Pfau. In bewegenden Worten wurde noch einmal an das Wirken und Leben von Frau Dr. Pfau in Pakistan erinnert.

Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Frau Reichelt von der DAHW in Würzburg, Pfarrer Giele von der Propsteikirche, Herrn Dr. Tschapos als Vertreter der Stadt Leipzig, Frau Dr. Märtens als Stadträtin Bündnis 90/Die Grünen, Herrn Bidmon als Schulleiter der Ruth.Pfau-Schule. Ebenso der Schülerband der Ruth-Pfau-Schule, dem Kantor der Propsteikirche, den Schülern, Lehrern und den vielen fleißigen Helfern im Hintergrund.

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Die Ruth-Pfau-Schule ist eine öffentliche Schule.

Es wird kein Schulgeld erhoben.

© Ruth-Pfau-Schule 2015

Tel.: 0341 - 42 64 10 // Fax: 0341 - 42 64 141