News

Wir sind vorbereitet

  • vorbereitet_-12
Der Start ins neue Jahr begann für die KPH 21a/b mit einer besonderen Schulwoche: fünf Tage je acht Unterrichtsstunden erstmalig als Projektwoche geplant, was ein Novum war.
Die Lernenden erprobten in Gruppen mögliche Aufgabengebiete in der ambulanten Pflege mit fachlicher Begleitung unseres Lehrerteams der KPH.

Das Statement angehender Krankenpflegehelferinnen und -helfer des 1. Ausbildungsjahres nach erfolgter ‚Hauswirtschaftswoche‘ lautete - Wir sind vorbereitet und freuen uns, erlernte Fertigkeiten in der ambulanten Pflege zu zeigen; aber wir sind auch aufgeregt und gespannt auf das neue Tätigkeitsfeld, die Mitarbeiter und Klienten.

Im pflegerischen Bereich wurde die Versorgung einer Klientin in der häuslichen Pflege geplant. In der Durchführung konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Thema Grundpflege im Bett zeigen. Im Anschluss übten sie an sich selbst den Transfer eines pflegebedürftigen Menschen - dabei mobilisierten sie nicht nur im Bett, sondern übten auch den Lagewechsel in den Rollstuhl. Welche Herausforderungen ein geh-eingeschränkter Mensch zu bewältigen hat, erlebten die Teilnehmenden bei einer Rundfahrt im Rollstuhl über das Schulgelände am eigenen Leib. Erstellte Merk-Karten werden unsere Schülerinnen und Schüler zukünftig daran erinnern, welche Herausforderungen die ambulante Pflege an die Pflegenden stellt und wie der Umgang mit den Klienten im häuslichen Umfeld gestaltet werden kann.

Die Lernenden haben im Zusammenhang mit dem Lernfeld ‚In akuten Notfallsituationen Hilfe leisten‘ gelernt, bei Unfällen im Haushalt adäquat Hilfe zu leisten und blutende Wunden fachgerecht zu versorgen. Neben dem Kennenlernen möglicher Wundarten haben unsere Krankenpflegehelferinnen und -helfer Schnitt-, Platz- sowie Stichwunden unter hygienischen Bedingungen hervorragend versorgt. Anschließend wurden die Techniken von den einzelnen Gruppen im Plenum präsentiert, so dass im Haushalt nichts mehr schief gehen kann.

Neben den pflegerischen Tätigkeiten frischten alle ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten auf. Betten beziehen und richten, Waschmaschine & Co bedienen, Geschirrspüler bestücken, Stoffbeutel nähen, Alltagsgegenstände reinigen, Knöpfe annähen und Besen und Wischmopp für ein blitzendes Ergebnis richtig führen – unsere angehenden Krankenpflegehelfer und -helferinnen lernten in dieser Woche für ihr Leben und für eine optimale Betreuung der Klienten.

Abschließend gestalteten wir einen einladenden Frühstückstisch und bereiteten ein ausgewogenes, ansprechendes Frühstück zu - immer mit dem Blick auf Sauberkeit, Hygiene, Qualitätssicherung und möglichen Wünschen des Klienten.
Als besonderes Angebot und mit viel Freude, Ausdauer und Kreativität wurden Seifen selbst hergestellt und die dazugehörige Seifenschale aus Ton angefertigt.

Diese erfolgreiche Woche wird zukünftig in unserer Jahresplanung einen sicheren Platz erhalten.

A. Oeser

  • tellerrand
  • tellerrand_-02
  • tellerrand_-03
  • tellerrand_-04
  • tellerrand_-05
  • tellerrand_-06
  • tellerrand_-07
  • tellerrand_-08
  • tellerrand_-09
  • tellerrand_-10
  • tellerrand_-11
  • tellerrand_-12
  • vorbereitet_-12

Über den Tellerrand hinaus

  • tellerrand_-01
Nach 2 Jahren fand endlich wieder das traditionelle interkulturelle Kochen statt.

Am 12. Januar 2022 wurde die Lehrküche zum interkulturellen Kochplatz. Das 2. Ausbildungsjahr der Krankenpflegehilfe erfuhr im Lernfeld ‚Lebensraum und Lebenszeit gestalten‘ was ‚Esskultur‘ bedeutet. Die Teilnehmenden reflektierten die eigenen Ernährungsgewohnheiten und lernten die Esskulturen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen kennen.

Die Lernenden setzten gemeinsam mit Frau Nagel und Frau Oeser die theoretischen Grundlagen in Taten um. Im Vorfeld wählten die Schülerinnen und Schüler hierfür ein Heimat- oder ihr Lieblingsrezept aus, verfassten eine Materialbestellung sowie die Einkaufsliste. Am Projekttag arbeiteten die Schüler eigenständig mit frischen Zutaten und bereiteten Köstlichkeiten als Vor-, Haupt- oder Nachspeise zu.

Sie gestalteten eine ansprechende Tischkultur und präsentierten alle Gerichte auf dem Büfett. Anschließend verkosteten alle Teilnehmenden die Lieblingsgerichte gemeinsam.
Bei der Feedbackrunde wurde neben den sehr wohlschmeckenden Gerichten besonders das gemeinsame Arbeiten, Unterstützen und die ruhige Atmosphäre geschätzt.

A. Oeser

  • tellerrand_-01
  • vorbereitet
  • vorbereitet_-01
  • vorbereitet_-02
  • vorbereitet_-03
  • vorbereitet_-04
  • vorbereitet_-05
  • vorbereitet_-06
  • vorbereitet_-07
  • vorbereitet_-08
  • vorbereitet_-09
  • vorbereitet_-10
  • vorbereitet_-11

Historische Frauen Leipzigs

  • ruthpfau
Unter dem Titel „Frauen machen Geschichte – Leipziger Frauenporträts“ erfährt man auf der der Internetseite des Referats für Gleichstellung von Mann und Frau der Stadt Leipzig (koordiniert von Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V.) Biografisches über 200 beeindruckende Frauen, die in unserer Stadt in den vergangenen sechs Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Professionen gewirkt und Ihre Spuren hinterlassen haben.

Hierbei sind u.a. durchaus bekanntere Persönlichkeiten, zum Beispiel Lene Voigt, Gerda Taro oder Clara Schuhmann, zu nennen. Auch Dr. Ruth Pfau ist stärker namentlich in Leipzig vertreten. Unsere Schule trägt ihren Namen und ist damit bewusst eine gesellschaftliche Verpflichtung eingegangen.
Es finden sich auf dieser Seite auch viele Frauenpersönlichkeiten, deren Wirken der breiten Öffentlichkeit leider kaum bekannt sind. So beispielsweise Christiane Benedikte Naubert (1752 – 1819), die als Mann publizierte, da sie als weibliche Schriftstellerin in ihrer Zeit vermutlich kaum gelesen noch publiziert worden wäre.

Einige der Frauen bringt man aufgrund ihres berühmten Familiennamens zumeist nur mit ihren bekannten Männern oder Vätern in Verbindung - das liegt wohl auch daran, dass Frauen in gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft oder Kunst meist ausgeklammert wurden (und werden). Das stetige Wirken im Hintergrund ist eher still und weniger öffentlich, vielleicht auch, weil die Welt noch nicht bereit für diese Frauen war.

Es ist daher an der Zeit, dass diese starken, kreativen und klugen Frauen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden und endlich im 22. Jahrhundert eine Anerkennung ihrer Leistung erfahren.

 

Die Leipziger Frauenportraits sind hier nachzulesen: https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/leipziger-frauenportraets

Sowie das Portrait von Dr. Ruth Pfau (Autorinnen Gudrun Matschenz und Renate Reichelt): https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/pfau-ruth-dr

Jetzt erst recht!

  • 1
Warum Lernen durch Engagement (auch in Krisenzeiten) besonders wertvoll ist
Nach der Devise „Ein Gramm Erfahrung ist besser als eine Tonne Theorie“ (John Dewey) erprobten Schülerinnen und Schüler der SAR21a, Fachbereich Sozialwesen, erstmalig die neue Unterrichtsform Lernen durch Engagement. Dabei erschwerten die notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit, sich im persönlichen Kontakt zu engagieren.

Bei Lernen durch Engagement setzen sich Schülerinnen und Schüler für das Gemeinwohl ein und werden für andere tätig. Der gesellschaftliche Einsatz in Form eines selbstgewählten Projektes findet dabei im Rahmen des Unterrichts mit Bezug zum Lehrplan statt.

Die angehenden Sozialassistentinnen und -assistenten entwickelten Ihre Idee zum Engagement, als sie sich mit dem Thema Wahrnehmungsförderung im Unterricht beschäftigten. Konkret gestalteten Sie eine ‚Tütenpost‘, die als vorweihnachtliche Anerkennung für pflegende Angehörige gedacht war. Inhalt dieser Post waren u.a. Informationsmaterial über Rechte für pflegende Angehörige und Ansprechpartner im Stadtgebiet Leipzig sowie spezielle Wahrnehmungsspiele (Puzzle oder Tastbeutel). In Apotheken, die als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen wurden, konnten die prallgefüllten Tüten kostenfrei und kontaktlos im Stadtgebiet ausgelegt werden.

Die Gruppe der pflegenden Angehörigen erhielt somit - coronakonform - eine Wertschätzung ihrer täglichen Arbeit. Die beteiligten Apotheken meldeten einen sehr großen Bedarf zurück, sodass die 50 hergestellten Präsente binnen eines Tages vergriffen waren.

Die engagierten Schülerinnen und Schüler zogen folgendes Fazit zur getesteten Unterrichtsform Lernen durch Engagement - Lehren und Lernen nach diesem Ansatz ist einerseits fordernd und andererseits wird besonders die Selbstständigkeit sowie die Selbstwirksamkeit gefördert und die Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Herausforderungen sensibilisiert. Dies trägt dazu bei, eigene Fähigkeiten zu entdecken und ermöglicht einen praxisnahen sowie handlungsorientierten Unterricht.

Ein großes Dankeschön an die engagierten Schülerinnen und Schüler der SAR21b, Frau Widera als betreuende Lehrkraft sowie für die Unterstützung durch die Lehrkräfte Frau Oeser und Frau Schmidt im Lernfeldunterricht.

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Spendenziel übertroffen

  • schule_karachi
Der Förderverein der Ruth-Pfau-Schule ist vor der Höhe der eingegangen Spendensumme auf das Vereinskonto schlichtweg überwältigt! Mit unserem Spendenaufruf "1:1 für MALC" ist in kürzester Zeit eine unglaubliche Spendensumme von 2277 € eingegangen.
Das Ziel, die vom Förderverein zusätzlich zur Verfügung gestellte Summe von 2000 € zu verdoppeln, wurde somit sogar übertroffen. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe erhält, dank Ihrer und Eurer Spendenbereitschaft, einen Spendenscheck in Höhe von bemerkenswerten 4277 €.
Das gespendete Geld geht zu 100% an die Rah-e-Najat Elementary School und wird für die Mittagsversorgung und Anschaffungen sowie Bereitstellung von Schul- und Lernmaterialien verwendet.

Mit Freude stellt der Förderverein die entsprechenden Spendenquittungen aus und übermittelt als besonderes Dankeschön die 50 Rupien-Münze mit dem Konterfei von Dr. Ruth-Pfau!

Schuljubiläum

  • lobo_videoansprache
Ein Gedenken ohne Feier!

Unsere traditionsreiche Schule trägt seit 11 Jahren mit Stolz den Namen von Dr. Ruth Pfau. Dieses Jubiläum sollte heute, am 10. Dezember, mit einem Aktionstag gebührend gefeiert werden. Coronabedingt müssen wir leider auch in diesem Jahr die geplanten Aktivitäten, die sich rund um das Leben und Wirken der Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau, die in Leipzig geboren wurde, absagen. Wir hoffen auf bessere Inzidenzen im Frühling und darauf, dass die von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern vom Team Schule ohne Rassismus geplanten Workshops, die verschiedenen Kreativangebote und das Volleyballturnier nachgeholt werden können.

  • ruthpfau_besuch
Welche Bedeutung das Gedenken an Dr. Ruth-Pfau und Ihr Lebenswerk an unserer Schule und für die Menschen in Karachi Pakistan hat, schildert eindrucksvoll und sehr berührend Herr Mervin Lobo, (Leiter des Marie-Adelaide-Lepra-Zentrum in Karachi/Pakistan, gegründet 1962 von Ruth Pfau) in seiner Videobotschaft:

https://share.dahw.org/public/download-shares/rY4Sb5hFRK8kHIRZxeASfAsBpp2BXiu3

Die Pandemie hat die sowieso schon sehr angespannte Lage für die bedürftigen Familien in Karachi nochmals verschlechtert. An dieser Stelle wird daher auf den ebenfalls auf der Homepage vorgestellten Spendenaufruf verwiesen.

Weitere Beiträge ...

Die Ruth-Pfau-Schule ist eine öffentliche Schule.

Es wird kein Schulgeld erhoben.

© Ruth-Pfau-Schule 2022

Tel.: 0341 - 42 64 10 // Fax: 0341 - 42 64 141