Studienfahrt Krakau-Auschwitz 2012

Ich habe versucht, ein paar Worte für unsere Fahrt zu finden und meine Gedanken zu verfassen.
Hendrik Bauer, MFA 10a

Studienfahrt vom 16.04.-21.04.2012 mit Schülern der Ruth-Pfau-Schule und Gymnasium Stephaneum Aschersleben

Krakau
Dieser schöne Ort zeigte sich mit frühlingshaften Temperaturen und Sonnenstrahlen, die diese Stadt fast wie Venedig und sehr mediterran wirken lies. Von der historischen Altstadt bis hin zu faszinierenden Bauwerken, Moscheen und Kirchen, gelegen an der Weichsel voller Geschichte, bot Sie sich uns sehr faszinierend und vielseitig.
Eine Woche verbrachten wir in Krakau. Hauptbestandteil der Studienfahrt waren neben dem Besuch des Jüdischen Viertels Kazimierz, die Fabrik Oskar Schindlers, dem Jüdischen Friedhof  vor allem der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz– Birkenau und ein Treffen mit einem Zeitzeugen. Letzteres wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Da dieses Treffen uns nun selber in gewisser Weise zu Zeitzeugen wurden lies.

Auschwitz-Birkenau
Wir reisten an den Ort des Grauens. Gewappnet und doch auch nicht: Wir fuhren mit Furcht und Ehrfurcht nach Auschwitz.
Um die Grausamkeit und den Schrecken dieses Ortes zu beschreiben, lassen sich keine Worte finden.Wir liefen auf den Wegen, die jene in vergangenen Tagen ginge,n um Ihrem Tod ins Auge zu sehen. Blutige Pfade, die das Ende einer qualvollen Reise für Viele bedeuteten. Ein grausamer Tod erwartete hier Hunderttausende, nahe zu 1,5 Millionen Menschen, meist jüdischer Abstammung. Das Gefühl unvorstellbarer Betroffenheit kam in uns auf und viele von uns realisierten zum ersten Mal, welch furchtbares Ausmaß von Brutalität in Auschwitz verkörpert wird.
Das Lager Birkenau, welches ca. 3 Km von Auschwitz entfernt liegt, zieht sich über eine Fläche unvorstellbarer Größe, besetzt mit unzählbaren Schornsteinen, welche in etwa die Geschichte dieses Ortes erahnen ließ.

Eine Woche mit sehr vielen Eindrücken, Erfahrungen, Gedanken und auch Erinnerungen liegt nun hinter uns. Und es wird auch noch sicher seine Zeit brauchen um zu verarbeiten.

Dennoch war es eine schöne Woche, in einer guten Gruppe mit netten Leuten, Gesprächen und neuen Freunden.
Wir Danken allen die dies ermöglicht haben.

Hendrik Bauer, MFA 10a

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